Rheinland-Pfalz

Pilotprojekt des Landes Rheinland-Pfalz

"Familiengerechtes Wohnen mit Kindern in Föhren"

Das Wohnhofprojekt "Im Käulchen"

Föhren

 

 


Einführung

Vom Problem zur Projektidee

Projektvorbereitung

Projektumsetzung

Auswertung und Empfehlungen

Service

 


Auswertung und Empfehlung: Evaluierung

Abschlussbefragung der Projektbeteiligung

Zu einer Schlussbefragung wurde im März 2002 jede Familie gebeten, anonym einen Frage-bogen zum Projekt auszufüllen. Von den elf ausgeteilten Bögen kamen neun zurück. Zwei Familien waren nicht bereit an der Befragung teilzunehmen. Bei der Befragung bestand für jede Aussage die Möglichkeit in fünf Stufen zu antworten. Die Zahlen in der Auswertung geben die Anzahl der Stimmen der jeweiligen Kategorie wieder.

Das Ergebnis steht im Downloadbereich als pdf zur Verfügung.

Evaluierung anhand der Kriterien der »Familien- und Kinderfreundlichkeits-Prüfung in den Kommunen«

Hier kommt das Projekt durchweg zu einer positiven Bewertung. Der hier entwickelte Kriterienkatalog richtet sich generell an das Wohnraumangebot in den Städten und kann nicht in allen Punkten auf das Wohnhofprojekt Föhren übertragen werden. Trotzdem zeigt die Abarbeitung dieser Kriterien, inwieweit das Projekt auch neutralen Kriterien standhalten kann.

Die Leitziele der Kinderfreundlichkeit werden hier wie folgt formuliert (BORCHERS 1998, 138):

  • Kinder haben eigene Rechte, die von der Planung gesehen und berücksichtigt werden müssen.
  • Gesundheit und Sicherheit von Kindern fördern durch die Anpassung von DIN-Normen und Richtlinien an Kinderniveau zur Sicherung der Lebensgrundlagen.
  • Gebrauchsfähigkeit herstellen, die der Allgemeinheit und speziell den Kinderbedürfnissen zugute kommt ohne Ausgrenzung bestimmter (Alters-) Gruppierungen
  • Veränderbarkeit zulassen durch Raum für ›nutzungsoffene Konzepte‹, die Kindern die Möglichkeit geben, ihre Umwelt zu verändern.
  • Erlebniswelten schaffen und damit Förderung der persönlichen Kreativität der Kinder und Jugendlichen.
  • Partizipation praktizieren durch Ermittlung der Wünsche und schließlich Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.
  • Widerstände benennen und Bündnispartner suchen, um eine Flexibilisierung des Handlungsspielraumes zu erreichen.

Diese Leitziele decken sich in weiten Teilen mit der Konzeption von »Wohnen mit Kindern e.V.«.